Videogramme einer Revolution (Kinofilm, 1992) [WorldCat.org]
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Videogramme einer Revolution

Autor: Harun Farocki; Andrei Ujica
Verlag: Berlin : Harun Farocki, 1992.
Ausgabe/Medienart   Video   Bildmaterial : DeutschAlle Ausgaben und Medienarten anzeigen
Zusammenfassung:
Der Herbst 1989 blieb uns im Gedächtnis als eine Abfolge visueller Ereignisse: Prag, Berlin, Bukarest. Den Bildern nach war die Geschichte wiedergekehrt. Wir sahen Revolutionen. Und das vollständigste Revolutionsszenario lieferte Rumänien, Einheit von Zeit und Ort inbegriffen. In nur zehn Tagen und nur zwei Städten spielte sich alles ab: Aufstand des Volkes, Sturz der Macht, Hinrichtung der Herrscher. Nach einem  Weiterlesen…
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Details

Gattung/Form: Videokassette
Medienart: Videoaufnahme
Dokumenttyp Bildmaterial
Alle Autoren: Harun Farocki; Andrei Ujica
OCLC-Nummer: 611125847
Beschreibung: 1 Videokassette (106 min.)
Verfasserangabe: ein Film von Harun Farocki, Regie mit Andrei Ujica.

Abstract:

Der Herbst 1989 blieb uns im Gedächtnis als eine Abfolge visueller Ereignisse: Prag, Berlin, Bukarest. Den Bildern nach war die Geschichte wiedergekehrt. Wir sahen Revolutionen. Und das vollständigste Revolutionsszenario lieferte Rumänien, Einheit von Zeit und Ort inbegriffen. In nur zehn Tagen und nur zwei Städten spielte sich alles ab: Aufstand des Volkes, Sturz der Macht, Hinrichtung der Herrscher. Nach einem ersten Aufruhr in Temesvar, bei dem es der Regierung noch gelang, die Stadt zu isolieren, vollzog sich der Umsturz in Bukarest; in der Hauptstadt und vor der Kamera. Denn dort wurde der TV-Sender von Demonstranten besetzt, blieb etwa 120 Stunden auf Sendung und etablierte einen neuen historischen Ort: Das Fernsehstudio. Zwischen dem 21.12. 1989 (der letzten Rede Ceausescus) und dem 26. 12. 1989 (der ersten TV-Zusammenfassung seines Prozesses) nahmen die Kameras die Ereignisse an den wichtigsten Schauplätzen in Bukarest fast vollständig auf. Das bestimmende Medium eines Zeitabschnittes prägte schon immer die Geschichte. Die europäische Neuzeit eindeutig. Sie wurde vom Theater beeinflußt, von Shakespeare bis Schiller, danach von der Literatur, bis Tolstoi. Wir wissen es, das 20. Jahrhundert ist filmisch. Aber erst die Videokamera und ihre erhöhten Möglichkeiten in Aufzeichnungsdauer und Mobilität kann den Prozeß der Filmisierung von Geschichte vollenden. Vorausgesetzt, es gibt Geschichte.

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